Powerbanks

Neulich, unterwegs bei einer Veranstaltung. Alle sind wie wild am Fotografieren und eine Bekannte holt ein elegante, kleine schwarze Tafel aus der Tasche, die direkt an ihr Handy passt. Ah – eine Powerbank. Strom für die Hosen- und Handtasche.

Eine „Intenso Irgendwas“. Die Besitzerin war begeistert und gleich drei Leute drumherum nickten zustimmend „ach, Du hast den auch“. Aha, das scheint also was zu können.

Also guckten wir abends sofort im Internet – und wurden wie üblich von der Angebotsvielfalt erschlagen. Stimmt – deswegen hatten wir bisher noch keine „vernünftige“ Powerbank, sondern nur die kleinen Billigversionen von Action (die es übrigens auch tun!).

Die kleinen 5 Euro Geräte taten immer ihren Dienst, aber sie werden schnell heiss und laden recht langsam. Da sie nur so gross wie ein Feuerzeug sind, werden sie natürlich weiterhin in der Handtasche ihren Dienst als „Hilfsbatterien“ verrichten.

Doch jetzt, wo wir wieder on the road sind, ist ist es Zeit für etwas „Grösseres“, das uns unterwegs sowohl den Stromadapter spart als auch richtig Power bringt, wenn wir länger unterwegs sind oder mal wieder mitten im Nirgendwo stehen.

# UNSERE ANFORDERUNGEN

  • Wir nutzen unsere Geräte gern unabhängig voneinander, darum werden wir perspektivisch zwei Powerbanks brauchen. Darum sollte jedes Gerät für sich nicht zu teuer sein.
  • Wir wollen kein zusätzliches „Brett“ in der Tasche haben. Die Dinger sind je nach Hersteller mal eben bis zu 3 Tafeln Schokolade schwer.
  • Falls das Ding doch etwas grösser sein sollte, wäre es praktisch, wenn es gleich eine eingebaute Lampe hätte. So bringt die Grösse wenigstens zusätzlichen Nutzen.
  • Es muss gut in der Hand liegen, d.h. auch mit motorischen Einschränkungen bedienbar sein.
  • Es muss auch mal einen Sturz ertragen.
  • Quickcharge 3.0: nicht nötig, da unsere Geräte das gar nicht unterstützen. Wichtiger ist, das alle Ports eine gleichmässige Leistung bringen.
  • „Durchgeschliffenes“ Laden: es sollte die angeschlossenen Geräte weiterladen, während die Powerbank selbst wieder nachgeladen wird. Das spart dann gleich auch noch den ein oder anderen normalen Stromadapter im Wohnmobil.

# ERGEBNISSE

Wie immer habe ich einige Testberichte durchgelesen, und mir danach die angeblichen „Testsieger“ näher angesehen:

Anker (der Platzhirsch)
Leicht, klein und sicher. Und der Support ist ausgezeichnet. Nur eine Lampenfunktion hat es nicht 😉 Es wäre die erste Wahl, aber Intenso bietet vergleichbare Leistung und ist günstiger. Würden sie dasselbe kosten, wäre Anker die „erste Wahl“.
https://www.amazon.de/dp/B019GJLER8/

CoolReall
wurde auf mehreren Apple-Seiten gelobt, scheint eine gute Alternative zu sein, ebenfalls sicher und nur halb so teuer wie das Anker Gerät – aber viel schwerer: 422 Gramm? Sorry, nein, das kommt uns nicht in die Tasche.
https://www.amazon.de/gp/product/B012F0689E/

JTech
wurde empfohlen – aber: bei dem hier vergleichbaren Geräte bietet nur einer der beiden Ports bietet 2.4 A, der andere hat nur 1 A, somit laden Geräte dann extrem langsam. Damit ist das Gerät für uns nix.
https://www.amazon.de/dp/B00T416MXU

POWERADD
wurde in Testberichten gelobt, ist ähnlich wie JTech, auch ca. 260 Gramm, allerdings etwas anderen Farben und … keine Lampe 😉 Dafür ist hier volle Power auf beiden Ansschlüssen. Größe & Gewicht: 13,8/7,4/1,3cm; 141 g
https://www.amazon.de/dp/B07226KN4

Intenso
Dies war ja der eigentlichen Anlass, sich mit den Powerbanks zu beschäftigen. Und siehe da – Stiftung Warentest Testsieger. Kann Geräte laden, während es selber an der Steckdose nachlädt. Das ist bei allen anderen unklar. Größe & Gewicht: 7 x 1,6 x 13 cm ; 191 g
https://www.amazon.de/Intenso-Powerbank-Ladegerät-Smartphone-Digitalkamera-schwarz/dp/B015CIZEF0/

Wir haben uns noch nicht absolut entschieden – natürlich gibt es in Kürze ein Update, sobald wir ein Gerät haben.

Update – Die Würfel sind gefallen: es wird die Intenso Powerbank, denn die ist im Moment in einer Sonderaktion für unschlagbare 13 Euro zu haben.

Was nutzt Ihr? Schreibt gern einen Kommentar.

LG fidelibus287

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