Fidelibus – wie alles begann

Wir haben versprochen, vom Fidelibus zu erzählen – los gehts:

Wie alles begann

Der Ducato am vor ungefähr 20 Jahren in die Familie – mit ganz großem Glück und für unverschämt kleines Geld.

Die Vorbesitzer waren zwei ältere Marktleute. Sie hatten das WoMo nur als Marktwagen auf kleinen, regionalen Strecken genutzt – somit hatte es erst wenige Kilometer auf dem Tacho und war stets pfleglich behandelt worden. Man kannte sich vom Markt, und als die Herrschaften in Rente gingen, boten sie das WoMo für kleines Geld „unter Kollegen“ an.

Die Mittelsitzgruppe war ausgebaut und gegen eine Halterung für Kühlschränke ersetzt worden, und damit hätten sie den Wagen für den Verkauf als „normales“ Wohnmobil sowieso erst wieder zurückbauen müssen.

Aber es gab ja noch eine zweite Sitzgruppe weiter hinten, und man konnte in der Mitte eine Pritsche hineinstellen. Also wurde das WoMo gekauft und die ersten schönen Touren damit gemacht. Danach stand es einige Zeit gut geschützt in einer großen, trockenen Fahrzeugscheune.

Da steht noch das WoMo …

Den ersten Teil der Geschichte hatte ich nicht selbst mitbekommen, aber dann hörte ich eines Tages so ganz nebenbei „Du, da steht doch noch das Wohnmobil im Lager“ – und konnte es kaum glauben.

Was für eine Freude – und er zeigt bereits damals seine Zuverlässigkeit: Schlüssel umdrehen, läuft.

Natürlich wurde er sofort wieder zum Leben erweckt, d.h. entrümpelt, etwas nachlackiert und innen ein wenig renoviert.

Das ist inzwischen auch wieder bereits viele Jahre her.

Seitdem haben wir immer weiter am Wohnmobil rumgewerkelt und viele schöne Fahrten gemacht. Immer mit kleinem Budget, einigen nervigen Pannen – aber stets mit noch mehr glücklichen Umständen, wunderschönen Momenten und hilfreichen Freunden.

Inzwischen hat der das WoMo sein H-Kennzeichen und fährt und fährt und fährt.

Und wann immer Zeit ist, erfahrt Ihr hier weitere Geschichten rund um den „Fidelibus“. 

Vielen Dank für Euer Interesse, LG Fidelibus287

 

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