Walkie Talkies

Wir hatten in der Familie ein paar Walkie-Talkies verschenkt – als Spass für zu Hause im Garten, und als Fun- und Sicherheitsfaktor beim Campen. Weil es gleich ein Vierer-Set war, hatten wir dies hier ausgewählt:

Wishouse Walkie Talkie
(da fehlt kein „h“ in Wishouse, die schreiben sich wirklich so)
4er Set Funkgeräte (8 Kanäle) für Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene
für Outdoor Spiele Abenteuer Camping

Wir waren begeistert. Die Geräte sind schick, bunt und funktionierten zuerst einwandfrei. Vorteile: sie sind tatsächlich einigermaßen „wertig“ verarbeitet, sind bunt genug für die Kids und schick genug für Erwachsene.

Es gibt eine Taschenlampe, eine Radio-Funktion, der Funksender ist „spielsicher“ fest einstellbar, die Reichweite ist sehr gut. Es sind nur 1,5 km angegeben – aber wir wohnen 2 km voneinander entfernt, und es konnte immer noch problemlos gefunkt werden, obwohl dazwischen Siedlungen und Strom-Masten liegen. Außerdem werden sie mit einem praktischen „Halsband“ geliefert und jede/r kann eine eigene Farbe bekommen. Spass- und Funktionsfaktor: top.

ABER: Leider gaben sie bereits nach vier Wochen „den Geist auf“, d.h. sie verloren immer wieder das Funksignal und konnten nur durch Reset (gleichzeitig Menü + PTT drücken) und Batterie raus/rein wieder zum Leben erweckt werden – bis zum nächsten „Signalausfall“. Das ist natürlich gerade für Kinder keine Option. Zum Glück war der Service sehr gut und wir haben eine Rückerstattung erhalten.

Jetzt müssen wir uns also weiter nach guten Walkie Talkies umschauen, schade.

Es hat uns soviel Spaß gemacht, die Dinger mit der Familie auszuprobieren, dass wir sogar überlegen, auch für uns selbst noch welche zu nehmen. Zum einen fahren wir hin und wieder alle gemeinsam Campen (und das könnte damit noch witziger werden), zum anderen haben wir auch bei unseren eigenen Touren schon öfter mit dem Problem „kein Handysignal“ gekämpft. Und da ja eine von uns wegen des Rollis nicht immer „mal schnell hinterherlaufen“ kann, sind wir auf ein funktionierendes Kommunikationsmittel angewiesen.

Neue Auswahl

Also schauen wir uns nochmal neu nach geeigneten Geräte um, und haben erstmal Testberichte gelesen:

Dabei interessiert uns weniger, welches Gerät nun der angebliche Testsieger war, sondern eher, welche Eigenschaften wichtig sind und was „gute“ von „schlechten“ Geräten unterscheidet. Dieses Wissen kombinieren wir dann mit unseren eigenen Wünschen und dem aktuellen Kontostand 😉

Unsere Ansprüche

  • Reichweite: mindestens 5, besser bis zu 10 km. Zu beachten ist, dass die angegebene Reichweite von den Herstellern immer in freiem Feld gemessen wird. Das ist im echten Leben aber nur selten der Fall, darum rechnen wir lieber das Doppelte von dem, was wir eigentlich brauchen würden.
  • Kanalsperre: der eingestellte Funkkanal sollte nach der Auswahl so zu sichern sein, dass er nicht aus Versehen wieder verstellt werden kann.
  • Display: Batterieanzeige, Signalstärke und eingestellter Funkkanal sollten sichtbar sein (und auch ohne Brille erkennbar). Hintergrundbeleuchtung für abends/nachts wäre vorteilhaft, ist aber kein „Muss“.
  • Taschenlampe: viele Funkgeräte bieten als Zusatzfunktion eine Taschenlampe. Spielkram? Nein. Wenn ich abends / nachts mit den Hunden gehe, dann würde mir das die Extra-Taschenlampe sparen. Und wenn in der Familie die Kids nachts zum WC-Haus auf dem Camp geschickt werden, ist eine Taschenlampen-Funktion auch nicht schlecht. Also kein Spielkram.
  • Ladegerät: am besten ein tauschbarer Akku mit direkter Auflademöglichkeit im Gerät (oder Ladeschale), so dass man das Gerät jederzeit „nebenbei“ aufladen kann, wenn es gerade nicht in Gebrauch ist. Am besten ein Netzteil mit USB Anschluss für eine Powerbank. So müssen keinerlei Batterien getauscht werden.

Außerdem spielen Wettertauglichkeit, Größe und Handlichkeit noch eine Rolle. Aber das erst nach den vorgenannten Punkten. Notfalls kann man ja auch etwas Frischhaltefolie als Wetterschutz um das Gerät wickeln., falls es wirklich „aus Eimern schüttet“. Und da wir weder Extremsportler noch im brasilianischen Urwald unterwegs sind, reichen uns ganz normale Anforderungen, wir brauchen kein „Outdoor-Hardcore“ 😀

Wichtiger ist die „Haptik“ des Gerätes insgesamt, da krankheitsbedingt kleine, fummelige oder schwergängige Tasten schlecht bedient werden können.

Soweit zu unseren Anforderungen. Wir werden suchen und berichten.

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